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Herzlich Willkommen auf der Internetseite des "Bündnisses Bürger für ihre Region gegen den neuen Verkehrslandeplatz"

Ziel unserer Arbeit ist es, den Neubau eines Flugplatzes zu verhindern, dem 100ha landwirtschaftlich genutzter Böden zum Opfer fallen würden. Die Zerstörung der Natur vor Ort, im Callenberger Forst, in den Glender Wiesen und dem Goldbergsee ist für uns nicht hinnehmbar.

Für den geplanten Verkehrslandeplatz gibt es angesichts bestehender internationaler Flughäfen in der Nähe, wie in Nürnberg oder Erfurt  keinen Bedarf. Möglicherweise wurde durch bestellte Einflussnahme, die seit Jahren problemlos erteilte Ausnahmegenehmigung für Instrumentenflugverkehr auf dem Platz Coburg-Brandensteinsebene nicht mehr verlängert. Damit wuchs der Druck auf die Kommualpolitik einem Planfeststellungsverfahren für einen Neubau zuzustimmen.

Es ist nicht die Aufgabe von Gebietskörperschaften und Steuerzahlern, Privatfirmen auf Dauer zu subventionieren, denn nicht anderes wäre der über Steuern finanzierte Bau für den Preis von 30 Mio.Euro ( der Betrag ist seit 12 Jahren unverändert, er soll unbedingt eingehalten werden)  und der laufende Unterhalt von mindestens 1,5 Mio. Euro pro Jahr.

Wir sind der Meinung, dass der vorhandene Flugplatz Coburg-Brandensteinsebene ausreicht, bzw. dessen Optimierung möglich ist. Im Zeichen des immer stärker spürbaren, demographischen Wandels ist es unabdingbar, die bestehende Infrastruktur zu erhalten bzw. anzupassen, nicht aber sie aufzublähen.

Seit Oktober 2014 läuft das Planfeststellungsverfahren. Nach dem Auslegungszeitraum im Jahr 2015 wurden 5000 Einwendungen beim Luftamt Nordbayern eingereicht. Im Mai 2017 lagen die geänderten Tekturpläne öffentlich aus. Auch hierzu haben wir Einwendungen eingereicht.

Den landkreisweiten Bürgerentscheid, initiiert von der ödp, gewannen wir souverän. Als Folge musste der Landkreis Coburg die Projektgesellschaft VLP Coburg mbH zum 31.12.2015 verlassen.

Im Februar 2005 wurde öffentlich bekannt, dass "die Coburger Wirtschaft den neuen Flugplatz will". Als Reaktion darauf gründete sich  am Standort Meeder/Neida/Wiesenfeld die Bürgerinitiative "Schutzgemeinschaft Weißer Berg e.V.“, Meeder.

Es folgte die Gründung von Bürgerinitativen an allen öffentlich bekannt gewordenen möglichen Standorten.

Ahorn: „Ulrichstock“

Ebersdorf: „Pro Heimat gegen den neuen Verkehrslandeplatz“

Itzgrund: „Freiberger Höhe“

Neustadt b. Coburg: „Fürth am Berg und Umgebung“

Beiersdorf (Stadtteil v. Coburg) „Lebenswertes Beiersdorf“

Als Zusammenschluss aller Bürgerinitativen und unterstützenden Organisationen und Verbände (Bündnis 90/Grüne, ödp, attac, Bioland, LBV, Bund Naturschutz) entstand 2006 das „Bündnis Bürger für ihre Region gegen den neuen Verkehrslandeplatz“.

Grundstückseigentümer und Bewirtschafter schlossen sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen.

2014 gründete sich die Bad Rodacher Bürgerinitiative

2015 entstand der Verein „Freunde der Brandensteinsebene“